Technik

Aufbau, Material & Berechnung

Wie ist ein Textilfördergurt aufgebaut?

Was in einem Fördergurt steckt ist oft auf Anhieb nicht zu erkennen, doch in der schwarzen Gummimasse steckt mehr als man denkt: Ein Gummifördergurt hat eine Deckplatte aus Kautschuk, die je nach Einsatzgebiet und befördertem Material verschiedene Dicken aufweist. Bedingt durch aufschlagendes und eventuell scharfkantiges Gut ist die obere Deckplatte einem höheren Verschleiß ausgesetzt als die Untere. Unter besonderen Bedingungen, wie zum Beispiel Transporte mit Steigungen über 20 Grad, werden in der Regel Steilfördergurte zur Verhinderung des Abrutschens des Guts verwendet. In diesem Fall werden Stollen auf die obere Deckplatte des Gurts vulkanisiert, welche in verschiedenen Höhen und Formen verfügbar sind. Wellkantengurte erlauben sogar Steigungen von bis zu 90 Grad. Unter der Deckplatte befindet sich die erste Karkasse bzw. Gewebeeinlage. Sie ist ein wichtiger Bestandteil, da sie dem Gurt die notwendige Zugfestigkeit verleiht. Ambelt® bietet die Textileinlagen in verschiedenen Zugfestigkeiten an. Zwischen den einzelnen Gewebeeinlagen, deren Anzahl je nach Anforderung variieren kann, befindet sich das Zwischengummi. Es sorgt für weitere Stabilität und verhindert die Reibung zwischen den einzelnen Gewebeeinlagen. Die untere Deckplatte beziehungsweise Laufseite besteht aus einer weiteren Gummischicht. Sie ist aufgrund der geringeren Belastung dünner als die obere Deckplatte. Mit dieser Schicht liegt der Fördergurt in der Regel auf Tragrollen, über die der Gurt rollt. Bei Anlagen, die keine Tragrollen enthalten wird der Gurt direkt über Tische gezogen. Um die Reibung zu minimieren werden in diesem Fall Gleitgurte verwendet, bei denen die untere Deckplatte fehlt.

Aus welchen Materialien bestehen Fördergurte?

Fördergurte bestehen in der Regel aus mehreren Schichten. Typisch sind eine Zugträgereinlage aus Textilgewebe oder Stahlseilen, Gummideckplatten auf Ober- und Unterseite sowie Gummischichten zur Verbindung der Einlagen. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Elastomere und Mischungen zum Einsatz. Bei vielen Fördergurten dominieren synthetische Kautschuke wie SBR oder NBR; Naturkautschuk kann enthalten sein, ist heute aber nicht automatisch der Hauptbestandteil.

Welche Kautschukarten werden bei Fördergurten verwendet?

Welche Mischung eingesetzt wird, hängt von den technischen Anforderungen ab, etwa Abrieb, Öl- und Fettbeständigkeit, Temperaturverhalten, Ozonbeständigkeit oder Flammwidrigkeit. In der Praxis werden dafür je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Rezepturen verwendet, unter anderem auf Basis von SBR, NBR sowie weiteren Elastomeren oder Mischungen daraus. Naturkautschuk kann Teil solcher Mischungen sein, ist aber nur eine von mehreren möglichen Komponenten.

Wie werden Fördergurte hergestellt?

Die Herstellung umfasst im Grundsatz mehrere Schritte: Zunächst werden die textilen oder stahlverstärkten Zugträger vorbereitet. Danach werden die Gummimischungen hergestellt. Anschließend werden Einlagen, Zwischenlagen und Deckplatten zum Gurtaufbau zusammengefügt. Im letzten Hauptschritt wird der Gurt unter Druck und Temperatur vulkanisiert, damit die einzelnen Komponenten dauerhaft miteinander verbunden werden.

Was bedeutet EP-Gewebe?

Das EP Gewebe ist der primäre Zugträger der Gummifördergurte. Der Einsatzzweck bedingt die Reißfestigkeit des auszuwählenden Gewebes. Je länger die Bandstraße, je breiter der Gurt und je höher das zu transportierende Gewicht, desto höher muss die Zugfestigkeit sein. Das EP Gewebe ist ein synthetisch hergestelltes Produkt. In Längsrichtung besteht es aus Polyester (E) und in Querrichtung aus Polyamid (P). Polyamide zeichnen sich durch eine hervorragende Festigkeit, Zähigkeit und Dehnbarkeit aus, das für die Muldungsfähigkeit des Fördergurtes entscheidend ist. Dagegen ist Polyester ein kaum dehnbarer Kunststoff mit hoher Wetterbeständigkeit, sodass der Spannweg in Längsrichtung möglichst kurz gehalten werden kann. Neben dem EP Gewebe gibt es besonders in den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion häufig den Einsatz von P-Gurten. Hier ist sowohl die Längs- und Querrichtung aus Polyamid produziert. Der Nachteil ist eine etwas stärkere Dehnbarkeit des Gurtes.

Wie schwer sind Fördergurte?

1mm Gummi wiegt in etwa 1,12kg/m², die Karkasse je nach Reißfestigkeit und Einlagenanzahl für die gängigen Fördergurte zwischen 4,2kg/m² und 5,5kg/m². Es gibt viele Möglichkeiten, das Gewicht eines Fördergurtes zu berechnen. In der Regel benötigt der Kunde nur eine ungefähre Abschätzung. Daher empfehlen wir folgende vereinfachte Formel: Dicke (mm) × Breite (m) × Länge (m) × 1,45

Wie wird die Meteranzahl auf einer Restrolle berechnet?

Die Wickellängenberechnung ist einfach durchzuführen. Ein Taschenrechner und ein Zollstock genügen. Messen Sie den Außendurchmesser (Da) und den Wickelkern-/Innendurchmesser (Di) der Gurtrolle. Zählen Sie abschließend die Anzahl der Fördergurtwindungen vom Kern bis zum Gurtrollenende.

0,5 × (Da + Di) × π × Anzahl Fördergurtwindungen

Der Näherungswert für π ist 3,14. Sollte die Anzahl der Fördergurtwindungen unklar sein, so lässt sich die Länge auch mit Hilfe der Lagendicke berechnen:

(Da − Di) / (2 × Lagendicke) × π × (Da − 0,5 × (Da − Di))

(Da − Di) / (2 × Lagendicke) × π × (Da − (Da − Di) / 2)

Der Näherungswert für π ist 3,14. Wichtig ist die Berücksichtigung der gleichen Maßeinheiten in Durchmesser und Stärke, beispielsweise in Meter oder Millimeter.

Wie berechne ich die endlose Länge eines Förderbandes?

Die Prüfung der endlosen Länge ist in der DIN EN ISO 16851 beschrieben. Grundsätzlich sollte zur Messung ein Stahlmaßband verwendet werden. Sollte kein endloses Band zur Messung vorliegen, so ist der Achsabstand zwischen sowie die Durchmesser der Umlenk- und Antriebstrommel zu ermitteln:

0,5 × (Durchmesser Umlenktrommel + Durchmesser Antriebstrommel) × π + 2 × Achsabstand

Wie müssen Fördergurte gelagert werden?

Im Umgang mit Fördergurten sind einige Grundsätze zu beachten, um die ordnungsgemäße Lagerung zu gewährleisten. Im Folgenden erfahren Sie Tipps und Tricks:

  • Fördergurte sind trocken zu lagern
  • Die ideale Lagertemperatur ist zwischen +10°C bis +20°C. Fördergurte sollten grundsätzlich nicht allzu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein
  • Die Lagerräume sollten gut belüftet und frei von Säuren, Schmier- und Lösungsmitteln und -dämpfen sowie anderen aggressiven Mitteln/Dämpfen sein
  • Die relative Luftfeuchtigkeit sollte bei ca. 65 % liegen
  • Gurtrollen sind nicht auf dem Boden oder auf den Gurtkanten zu lagern, sondern auf geeigneten Aufnahmen, die eine Bodenberührung des Gurtes ausschließen. Für etwaige Lagersysteme können Sie das Ambelt® Team gerne jederzeit kontaktieren
  • Grundsätzlich sollten die Fördergurte nicht länger als 6 Monate gelagert werden. Bei sehr guten Lagerbedingungen ist eine Aufbewahrung von bis zu 18 Monaten möglich
Warum werden Fördergurte mit Vollgummikante geliefert?

Die Gewebeeinlagen gehören zu den zentralen Bestandteilen eines Gummifördergurtes. Vollgummikanten schützen die seitlichen Bereiche des Gurtes vor mechanischen, thermischen, biologischen und chemischen Einwirkungen. Deshalb gehört der Vollgummikantenschutz bei Ambelt® standardmäßig zum Lieferumfang. Je nach Gurtspezifikation und Breite kann die Ausführung der Kante variieren. Auf Wunsch ist auch eine Lieferung ohne Vollgummikante möglich.

Welche Qualitätsstandards können berücksichtigt werden?

Fördergurte von Ambelt® werden grundsätzlich nach DIN 22102 gefertigt. Darüber hinaus können auf Wunsch auch andere international gebräuchliche Standards berücksichtigt werden. Dazu zählen je nach Anforderung unter anderem AS, SABS, NF, RMA und weitere marktübliche Normen und Spezifikationen.

Anwendung

Einsatzgebiete & Gurtauswahl

Wann setze ich öl- und fettbeständige Fördergurte ein?

Sollten Sie öl- und fetthaltige Materialien transportieren, kann es aufgrund der chemischen Eigenschaft des Gummis zu einer ungewünschten Quellung kommen. Diese führt zu einer Form- und Härteveränderung des Fördergurtes und letztlich zum Schaden. Daher werden für diese Anwendungen öl- und fettbeständige Förderbänder verwendet, die dank ihrer Deckplattenqualität und des Nitril-Butadien-Kautschuks gegen pflanzliche Fette, Mineralöle oder Lösemittel resistent sind. Je nach Einsatzzweck wird das Förderband in MOR (moderate oil resistant) und OR (oil resistant) unterschieden. Nitril-Butadien-Kautschuk ist umgangssprach auch als NBR oder Nitrilkautschuk bekannt.

Was bedeutet MOR?

MOR ist die anglistische Übersetzung für öl- und fettbeständige Förderbänder (moderate oil resistant). Diese Fördergurte sind für die gängigen Einsatzgebiete in der Recycling- oder der Holzindustrie ausreichend. Beim Transport von aggressiven oder stark öl- und fetthaltigen Produkten ist ein durch und durch öl- und fettbeständiges Förderband zu empfehlen (OR = oil resistant).

Wann setze ich Steilfördergurte ein?

Steilfördergurte kommen dann zum Einsatz, wenn der Steigungswinkel der Anlage so groß ist, dass das zu befördernde Schütt- und Stückgut mit einem glatten Gurt nicht mehr transportiert werden kann. Dieses ist in der Regel ab ca. 20° Steigung der Fall. Aufgrund unterschiedlicher Einsatzgebiete und betrieblicher Voraussetzungen bietet Ambelt® ein umfassendes Portfolio an offenen und geschlossenen Profilmustern an. Bei individuellen Wünschen an die Profilhöhe bzw. -muster können auch maßgeschneiderte Lösungen erarbeitet werden. Unser Service-Team berät Sie gerne zu dem für Sie geeigneten Profil.

Wann kommen querstabile Fördergurte zum Einsatz?

Die Anforderungen sind für Förderbänder auf einer Anlage mit Richtungsänderung äußerst kritisch (S- oder Z-Förderer). Da querstabile Fördergurte in der Regel mit Mitnehmerprofilen und/oder Wellkanten ausgestattet werden, damit ein steiler, senkrechter oder horizontaler Transport gewährleistet werden kann, ist der Fördergurt im Rücklauf besonderen physikalischen Herausforderungen ausgesetzt (Rückführung über Stummelrollen). Je höher die Wellkanten und Stollen sein müssen, desto notwendiger ist eine Installation eines querstabilen Gurtkörpers. Dank zweier querstabiler Einlagen kann das Ambelt® querstabile Förderband den Gurtkörper samt Wellkantenhöhen bis 260mm sicher im Untertrum zurückführen. Ambelt® bietet Ihnen querstabile Förderbänder in Normal-, öl- und fettbeständiger sowie hitzebeständiger Qualität an.

Wie werden Wellkantengurte verarbeitet?

Wellkantengurte werden meist bei S- oder Z-Förderern eingesetzt, wenn Produkte steil, senkrecht oder horizontal transportiert werden müssen. Ein Wellkantengurt besteht in der Regel aus drei Komponenten: a) querstabiler Gurtkörper, b) Wellkanten und c) Stollen. Ambelt® bietet im Vergleich zu den Marktbegleitern auch eine Heißvulkanisation der Stollen und Wellkanten auf dem Basisgurtkörper an. Durch das Heißverfahren vulkanisiert das Gummi des Fördergurtes mit den Stollen und Wellkanten, sodass die Haltbarkeit deutlich verlängert wird. Für kleinere Stollenhöhen bieten wir auch die gängige Kaltverklebung an. Die Stollen und Wellkanten werden auf Kundenwunsch gewebeverstärkt produziert und auf dem Gurt miteinander verschraubt.

Warum sind Fördergurte hitzebeständig?

Hitzebeständige Förderbänder von Ambelt® können Materialien mit einer Temperatur von bis zu 180°C – kurzfristig sogar bis 250°C – transportieren. Die Deckschicht des Förderbands besteht aus einer besonderen Gummimischung, die sich durch hohe Haftfestigkeit, geringe Dehnbarkeit und hervorragende thermische Schutzwirkung auszeichnet. Die eingesetzte Gummizusammensetzung variiert nach den Vorgaben der Temperaturbeständigkeit. Ethylen-Propylen Kautschuk (EPM) bietet sich dank seiner thermischen Beständigkeit insbesondere für eine hohe Hitzebeständigkeit an.

Wofür werden Dämpfungselemente verwendet?

Dämpfungselemente, auch Prallbalken, Gleitprallbalken oder Aufschlagbalken genannt, verlängern den Lebenszyklus eines Förderbandes. Dämpfungselemente finden Anwendung unterhalb von Belade- und Übergabestationen und ersetzen in diesem Bereich Rollen. Dank ihrer Gummimischung können Produktaufschläge abgefedert werden. Dämpfungselemente haben eine heiß vulkanisierte gleitfreudige Deckschicht aus Polyethylen, die Reibungsverluste mit dem Gurt minimiert. Ein vulkanisiertes Aluminiumprofil auf der Rückseite erleichtert die Installation. Für Rückfragen und Mustersendungen wenden Sie sich bitte an unser Ambelt® Service-Team.

Was ist der Unterschied zwischen S-, V- und K-Qualität?

In einigen Industrien wie im Bergbau ist es essentiell, dass sich eventuelle Feuerstellen oder Entflammungen auf dem Förderband nicht ausweiten können. Daher werden je nach Bedarf besondere Qualitäten angeboten, die die Brennbarkeit des Fördergurtes auf ein Minimum reduzieren. V-Qualität ist ein selbstverlöschendes Förderband und wird in der Regel für Einsätze Untertage verwendet. Die K-Qualität ist schwer entflammbar (geprüft mit Deckplatten) und S-Qualität schwer entflammbar (geprüft mit und ohne Deckplatten). Detaillierte technische Angaben sind aus den einschlägigen DIN-Vorschriften zu entnehmen: DIN 22109, DIN EN ISO 340, DIN EN ISO 284. Kontaktieren Sie das Ambelt® Service-Team und lassen Sie sich für Ihren Anwendungszweck beraten.

Wann kommen Gleitgurte zum Einsatz?

Gleitgurte werden auf Tischen abgetragen und kommen immer dort zum Einsatz, wo Förderanlagen aufgrund technischer Gegebenheiten nicht mit rollender Struktur arbeiten. Um den Reibwiederstand zwischen Gurt- und Anlagenkonstruktion möglichst gering zu halten, gleitet der Fördergurt auf der Laufseite über ein reizfestes imprägniertes Gewebe.

Welche Fördergurtbreiten sind verfügbar?

Ambelt® liefert Fördergurte in Standardbreiten ab Lager und bietet darüber hinaus Sonderanfertigungen nach kundenspezifischen Anforderungen an. Produziert werden Fördergurte in Breiten von 100 mm bis 4.500 mm. Abweichungen von Standardbreiten führen nicht in jedem Fall zu höheren Produktionskosten, können jedoch mit längeren Lieferzeiten verbunden sein. Je nach Ausführung ist mit einer Produktionszeit von etwa 5 bis 12 Wochen zu rechnen.

Welche Standardbreiten sind ab Lager verfügbar?

Fördergurte sind in den Breiten 500 mm, 650 mm, 800 mm, 1.000 mm, 1.200 mm, 1.400 mm, 1.600 mm, 1.800 mm, 2.000 mm, 2.200 mm, 2.400 mm und 3.000 mm ab Lager verfügbar. Darüber hinaus können individualisierte Breiten produziert und geliefert werden.

Sind kundenspezifische Ausführungen möglich?

Zum Lagerprogramm gehören Standardbreiten sowie gängige Konfektionen, zum Beispiel EP400/3 3:0, EP400/3 4:2, EP500/4 5:2 und EP630/4 6:2. Zusätzlich fertigt Ambelt® Fördergurte nach individuellen Vorgaben. Dabei können unter anderem Dicke, Breite, Länge, Zugfestigkeit und Abriebwerte anwendungsspezifisch kombiniert werden. Auch die Verbindung mehrerer technischer Eigenschaften ist möglich, etwa querstabile Gurte mit öl- und fettbeständigen Deckplatten oder Gurte mit Steilförderprofil. Weitere Informationen zu technischen Möglichkeiten und Umsetzbarkeit erteilt das Ambelt® Serviceteam.

Service

Zusammenarbeit mit Ambelt®

Wo werden Fördergurte und Verschleißschutzmaterialien gefertigt?

Ambelt® lässt Fördergurte und Verschleißschutzmaterialien in der Europäischen Union sowie in Asien fertigen. Zum Einsatz kommen je nach Produkt und Anwendungsbereich unterschiedliche Gummimischungen und Werkstoffe. Zur Qualitätssicherung unterhält Ambelt® ein eigenes Quality Control Center in Asien und begleitet die Produktabnahme mit rollenspezifischen Prüfberichten. Die Fertigung erfolgt in Zusammenarbeit mit langfristigen Produktionspartnern in Europa und Asien.

Wie lassen sich Fördergurte nachverfolgen und zuordnen?

Ambelt® Fördergurte werden qualitätsgeprüft gefertigt. Jeder Gurt erhält auf der Laufseite eine eindeutig vergebene Chargennummer. Dadurch ist eine Zuordnung der Ware jederzeit möglich. Die Chargennummer ist zusätzlich auf den zugehörigen Verkaufsbelegen wie Lieferschein und Rechnung vermerkt. Die Kennzeichnung hat keinen Einfluss auf die Lebensdauer des Fördergurtes.

Warum sind Preise für Fördergurte zum Teil volatil?

Die Preisentwicklung wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die Kosten für Gummimischungen und andere Rohstoffe, bei synthetischen Kautschuken auch petrochemische Vorprodukte wie Styrol und Butadien. Hinzu kommen Energie-, Lohn- und Transportkosten sowie Wechselkurse. Auch die Frachtraten bleiben ein relevanter Faktor: UNCTAD beschreibt Frachtkosten 2024 und 2025 als erhöht und volatil. Beim Naturkautschuk rechnete die Weltbank 2025 zeitweise ebenfalls mit spürbaren Preisbewegungen.

Welche Zahlungsbedingungen gelten?

Grundsätzlich erfolgt die Belieferung auf Rechnung. Voraussetzung ist eine erfolgreiche Bonitätsprüfung über einen Warenkreditversicherer. Das reguläre Zahlungsziel beträgt 30 Tage netto. Für projektbezogene Geschäfte kann gegen Aufpreis ein verlängertes Zahlungsziel von 60 Tagen vereinbart werden. Für Kunden im Silber- oder Goldstatus gelten erweiterte Zahlungsziele gemäß Bonusprogramm.

Wie erfolgt der Versand der Produkte?

Der Versand erfolgt über etablierte Logistikdienstleister im Stückgut-, Speditions- und Paketbereich. Ziel ist eine sichere und planbare Zustellung der Ware. Sämtliche Produktsendungen sind automatisch versichert. Informationen zum Lieferstatus stellt das Serviceteam bei Bedarf zur Verfügung.

Welche Versandkosten können anfallen?

Ab einem Bestellwert von 4.000 EUR erfolgt der Versand grundsätzlich frei Haus. Bei geringerem Bestellvolumen fallen Transportkosten an. Diese werden ohne zusätzliche Aufschläge weiterberechnet. Für besonders schwere oder abweichend zu verpackende Produkte können Sonderpaletten erforderlich sein. In solchen Fällen können zusätzliche Kosten, etwa für Sonderpaletten oder Verpackungsaufwand, berechnet werden. Für Kunden im Silber- oder Goldstatus können diese Kosten gemäß Bonusprogramm entfallen.

Ist ein Neutralversand direkt an den Endkunden möglich?

Ambelt® bietet einen Neutralversand mit schriftlichem Kundenschutz an. Die Ware kann neutral und direkt an den jeweiligen Endkunden versendet werden, um zusätzliche Transportwege und administrativen Aufwand zu vermeiden. Bei wiederkehrenden Geschäftsbeziehungen ist auf Wunsch auch ein Versand im Erscheinungsbild des jeweiligen Kunden möglich, etwa mit firmenspezifischen Kartons oder Klebebändern. Die eingebundenen Logistikdienstleister sind entsprechend auf Neutralversandprozesse abgestimmt.

Können Präferenznachweise und Ursprungsnachweise bereitgestellt werden?

Präferenznachweise und Ursprungsnachweise sind zollrelevante Dokumente im internationalen Warenverkehr. Sie dienen dazu, den Ursprung einer Ware nachvollziehbar zu dokumentieren und können die Grundlage für zollrechtliche Erleichterungen sein. Ambelt® unterstützt bei der Einordnung der erforderlichen Unterlagen und stellt die notwendigen Dokumente im Rahmen der jeweiligen Lieferbeziehung bereit. Bei Exporten in Drittländer empfiehlt sich eine frühzeitige Abstimmung, um die Abwicklung gegebenenfalls über geeignete Zolllagerlösungen vorzubereiten.

Welche zusätzlichen Leistungen bietet Ambelt®?

Ambelt® ergänzt die laufende Zusammenarbeit durch ein Bonusprogramm mit mehreren Stufen. Je nach Status können zusätzliche Leistungen vorgesehen sein, etwa verlängerte Zahlungsziele, Konsignationslagerlösungen, Umsatzrückvergütungen oder weitere Konditionen. Darüber hinaus werden für lagerfähige Produkte regelmäßig Bestandsinformationen bereitgestellt.

Wo finden sich weitere Informationen über Ambelt®?

Informationen über Ambelt® finden sich auf dieser Website sowie im Rahmen von Messeauftritten und Branchenveranstaltungen. Ergänzend informiert der Newsletter über Entwicklungen im Unternehmen, Produktneuheiten und Bestandsverfügbarkeiten. Für weitere Auskünfte steht das Serviceteam gerne zur Verfügung.

Kontakt

Noch Fragen?

Das Ambelt® Serviceteam berät Sie gerne zu Produkten, Spezifikationen und technischen Fragestellungen.

Kontakt aufnehmen